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Aktuelles

Pflegeschüler*innen erinnern an das Wirken der Christophorus-Schwesternschaft

Bad Pyrmont, 30. Juni 2022 – Der Kurs 08/19 der AGAPLESION EV. GESUNDHEITSAKADEMIE WESERBERGLAND hat in einem Projekt die Geschichte der heutigen Berufsfachschule Pflege aufgearbeitet und bei einem feierlichen Abschluss vorgestellt. Möglich war dies durch die Unterstützung der Stiftung Bethesda.

Auf eine lange Tradition blickt die AGAPLESION EV. GESUNDHEITSAKADEMIE WESERBERGLAND zurück. Die heutige Berufsfachschule Pflege wurde von der Christophorus-Schwesternschaft gegründet. Diese wiederum wurde 1907 durch Frida Gräfin zur Lippe unter dem Namen „Evangelische Landpflege-Schwesternschaft“ ins Leben gerufen. Ziel war es, sogenannte Landpflegeschwestern auszubilden zur Unterstützung der ländlichen Bevölkerung bei häuslichen Notständen. Die Pflegeschüler:innen vom Oberkurs haben diese bewegte Geschichte im Rahmen eines Sonderprojektes untersucht und die Unterschiede in der Pflegeausbildung damals und heute herausgearbeitet.

Beim festlichen Projektabschluss haben die Auszubildenden ihre Ergebnisse präsentiert und eine Wand mit Leinwänden gestaltet. Inhaltlich ging es um die Unterschiede in der Pflegeausbildung in verschiedenen Zeitabschnitten; zum Beispiel der Wandel der Dienstkleidung und der Unterrichtsinhalte.
Mit dem Kurs 08/19 beenden im Juli 2022 das letzte Mal „Gesundheits- und Krankenpfleger:innen“ ihre Ausbildung, ab dem nächsten Jahr wird dann die erste Klasse nach dem neuen Pflegeberufegesetz abschließen. Ausgebildete Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner werden dadurch in der Pflegefachschule qualifiziert, sofort nach der Ausbildung in allen Pflegebereichen arbeiten zu können.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier lesen.

Projekt Schule Projektabschluss Schwesternschaft

Ausbildungsverbund vereinbart Kriterien für Qualitätsprofil der Pflegeausbildung

Bad Pyrmont, 1. Juni 2022 – Der Ausbildungsverbund der AGAPLESION EV. GESUNDHEITSAKADEMIE WESERBERGLAND hat gemeinsam Kriterien für die Qualität der Ausbildung von Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern festgelegt.

Mit dem Start der generalistischen Pflegeausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann im Jahr 2020 gründete sich um die Berufsfachschule AGAPLESION EV. GESUNDHEITSAKADEMIE WESERBERGLAND ein Ausbildungsverbund. Dieser setzt sich zusammen aus für die Ausbildung in der Pflege qualifizierten Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege sowie den beiden AGAPLESION Krankenhäusern in Bad Pyrmont und Holzminden. Diese Träger der praktischen Ausbildung stellen ergänzend zum theoretischen Unterricht in der Berufsfachschule den praktischen Teil der Ausbildung in ihren jeweiligen Einrichtungen sicher.

Der Kooperationsverbund hat es sich zum Ziel gesetzt, entsprechend den gesetzlichen Vorgaben ein gemeinsames hochwertiges Ausbildungsangebot zu machen, dass sich durch ein aufeinander abgestimmtes Ausbildungskonzept und gemeinsame Qualitätskriterien auszeichnet. Dazu ist schon seit Entstehung des Kooperationsverbundes ein direkter Austausch zwischen den Fachkräften selbstverständlich. Diese kontinuierlich weitergebildeten Praxisanleiter:innen stellen in den Einrichtungen die Verzahnung von Theorie und Praxis sicher.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier lesen.

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Gesundheit besser machen

Im November letzten Jahres hat die Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont die Menschen im Landkreis eingeladen, an einer Befragung zum Thema „Gesundheitskompetenz“ teilzunehmen.

Nach Ende des Befragungszeitraums zeigt sich Projektleiter Marc Hoellenriegel zufrieden: „Mit über 2.400 Befragungsteilnehmer*innen, die sich gut auf die jungen und älteren Altersgruppen aufteilen, haben wir eine gute Datengrundlage, die uns dabei helfen wird, konkrete, zielgerichtete Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheitskompetenz im Landkreis Hameln-Pyrmont zu entwickeln.“

Doch bevor es soweit ist, steht in den kommenden Monaten die wissenschaftliche Auswertung der Befragungsergebnisse auf dem Programm. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen in einem nächsten Schritt konkrete Zielgruppen ermittelt, Handlungsbedarfe erkannt und zielgruppenspezifische und lebensweltbezogene Maßnahmen geplant und implementiert werden. Das Projekt wird von einem interdisziplinär besetzten Runden Tisch begleitet, dessen Mitglieder auch direkt in der Maßnahmenplanung tätig werden.

Darüber hinaus werden auch Personen aus den noch zu ermittelnden Zielgruppen in den weiteren Projektverlauf mit eingebunden.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.